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Projekte

Pilotphase an ausgewählten Grundschulen

In Umsetzung des Gesetzes zur Weiterentwicklung des Schulwesens im Freistaat Sachsen wird an ausgewählten Grundschulen in einer Pilotphase der Verzicht auf sonderpädagogische Diagnostik in den Förderschwerpunkten Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung vor der Einschulung oder in der Klassenstufe 1 vorbereitet und erprobt. Damit soll Inklusion als ein Ziel der Schulentwicklung gestärkt werden. Vor einer flächendeckenden Einführung des Verzichtes auf sonderpädagogische Diagnostik in den Förderschwerpunkten Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung vor der Einschulung oder in der Klassenstufe 1 ab dem Schuljahr 2023/24 geht zum 30. September 2021 ein Bericht an den Landtag, auf dessen Grundlage er bis zum 30. Juni 2022 eine Entscheidung treffen muss.

Projekt "Inklusionsassistent"

Seit dem Schuljahr 2016/17 sind im Rahmen eines Projektes des Europäischen Sozialfonds (ESF) an mittlerweile 238 Schulen Inklusionsassistentinnen und Inklusionsassistenten im Einsatz. Sie unterstützen das gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf bzw. Behinderung. Die Assistentinnen und Assistenten sind in allen Schularten eingesetzt und helfen den Lehrkräften unter anderem bei der zusätzlichen Förderung der Schülerinnen und Schüler, der sozialen Entwicklung im Klassenverband, der Elternarbeit und der Zusammenarbeit mit Ausbildungsbetrieben. Sie arbeiten an den individuellen Förderplänen mit, protokollieren die Entwicklungsfortschritte und tauschen sich fachlich mit der Lehrkraft aus.

Für das ESF-Projekt stehen über fünf Jahre rund 51 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln zur Verfügung. Über die gesamte Laufzeit des Projektes erfolgt eine wissenschaftliche Begleitung durch Prof. Dr. Udo Rudolph und sein Team der TU Chemnitz (Professur für Allgemeine und Biopsychologie).

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