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Staffel 3 - Unterstützungssysteme an sächsischen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen

Die empirische Sozialforschung zeigt auf, dass Lehrerkooperation sowohl ein wichtiges Prozess- als auch Qualitätsmerkmal von Schule ist, welche die Lehr- und Lernkultur, aber auch die Lernergebnisse von Schülerinnen und Schülern verbessern kann. Dies gilt insbesondere für inklusiv arbeitende Schulen, die ohne Formen der Kooperation von Menschen mit unterschiedlichen Kompetenzprofilen nicht zu realisieren ist. Dabei ist es vor allem der inklusive Unterricht, der einer Kooperation in multiprofessionellen Teams mit verschiedenen schulpädagogischen, fachdidaktischen, sonderpädagogischen und sozialpädagogischen Qualifikationen bedarf.

Kooperation in der Schule setzt gemeinsame Ziele und Aufgaben, gegenseitiges Ver­trauen und in gewissem Umfang Autonomie, d. h. Handlungs- und Entscheidungsfrei­heit, für jedes Mitglied des Teams voraus. In der multiprofessionel­len Zusammenarbeit verfolgen Lehrkräfte und weitere Unterstützungsperso­nen gemeinsam das Ziel eines inklusiven Unterrichts für alle Schülerinnen und Schüler in geteilter Verant­wortung. In Klassen mit Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden dabei verbindliche Absprachen zur effektiven Planung des Unterrichts, zum Austausch von Erfahrungen, Ideen und Materi­alien zur Unterrichtsgestaltung sowie zur gemeinsamen Suche nach Lösungen bei Pro­blemen erforderlich.

Im Rahmen der zwei Episoden der dritten Staffel werden zwei Unterstützungsleistungen an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen exemplarisch herausgegriffen und vorgestellt. Zwei Pädagoginnen berichten im Gespräch mit MDR-Radiomoderatorin Heike Leschner von ihrer Arbeit in einem multiprofessionellen Team an der Schule sowie von ihren Erfahrungen bei der Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf.

Podcast-Cover zur Teaserfolge

In der Teaserfolge wird das Leitthema der dritten Staffel – Unterstützungssysteme an sächsischen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen – vorgestellt. Im Gespräch mit MDR-Radiomoderation Heike Leschner berichten zwei Pädagoginnen, die jeweils in verschiedenen Unterstützungssystemen an Schulen zum Einsatz kommen, von ihren ganz persönlichen Erfahrungen bei der Begleitung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf. Dabei geben sie einen umfassenden Einblick in ihren spannenden Arbeitsalltag.

Folge 1 - Projekt „Inklusionsassistent“ – Schulische Unterstützung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf bzw. drohender Behinderung

Frau Walther im Gespräch mit Heike Leschner  © Jennifer Zaumseil - pioneer communications GmbH

„Es ist manchmal für die Eltern schöner, wenn ein Außenstehender, der nicht der Lehrer ist, Dinge beobachtet, aufgeschrieben hat und sagen kann: so ist es momentan, so ist es mir aufgefallen und hier müssen wir unbedingt etwas machen.“

Das Projekt „Inklusionsassistent“ wird bereits seit dem Schuljahr 2016/17 an mittlerweile 238 schulischen Einrichtungen – darunter Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien, Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen und berufsbildenden Schulen – durchgeführt. In der ersten Folge wird eine Inklusionsassistentin über ihre Erfahrungen bei der Begleitung von Kindern und Jugendlichen im schulischen Alltag und von der Vielfalt der ihr übertragenen Aufgaben – wie beispielsweise der Lernbegleitung im Rahmen von Einzel- und Gruppenarbeit, der Zusammenarbeit mit Lehrkräften, der Elternarbeit, der Dokumentation und vielem mehr – berichten.

Folge 2 - Berufseinstiegsbegleitung – Besondere Unterstützung beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung

Frau Viel im Gespräch mit Heike Leschner.  © Jennifer Zaumseil - pioneer communications GmbH

„Jeder kann etwas. Wir müssen nur herausfinden, was das ist und wie der Weg dort hingeht.“

In der zweiten Folge steht eine Maßnahme im Fokus, die Jugendliche mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung unterstützen soll – die Berufseinstiegsbegleitung. Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter unterstützen Schülerinnen und Schüler, die einen Hauptschul- oder Förderschulabschluss und anschließend eine Berufsausbildung anstreben, auf diesem Weg aber besondere Hilfen benötigen. Eine Berufseinstiegsbegleiterin berichtet von ihren spannenden Aufgaben und Erfahrungen bei der Unterstützung von Jugendlichen beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung.

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